Mineralien, Vanille und Plasmen auf Englisch
Bilinguale Projekte im Schülerlabor

Ihr Mehrwert:

  • Englisch als Arbeitssprache kennen lernen
  • Fachinhalte vertiefen
  • Studium vorbereiten
  • Arbeit mit Originalmaterial aus der Forschung
  • Sprachliche und interkulturelle Kompetenzen erweitern
  • Fach- und Alltagssprache unterscheiden
  • Umgang mit Wörterbüchern üben

„Das ist ja gar nicht wie im Englischunterricht in der Schule!“ Dieser Ausspruch ist kein Einzelfall, wenn Schülerinnen und Schüler in unseren englischsprachigen Projekten ihr persönliches Aha-Erlebnis haben - und es mit ihren Mitschülern teilen. „Bring noch mal ’nen ’Beaker’ mit, ja“, heißt es dann untereinander, nachdem sie das englische Wort für Becherglas zuvor zum ersten Mal gehört haben. Ganze Unterhaltungen laufen plötzlich auf Englisch: „The O-atom should be negatively charged“, sagt zum Beispiel die eine zur anderen, „where can I find the cable for the magnetic stirrer“, fragt ein Schüler in der Experimentierphase in die Runde.

Drei naturwissenschaftliche Projekte aus Chemie und Physik bietet das Schülerlabor jetzt auch auf Englisch an. Berührungsängste sind fehl am Platz, wenn es um „Mighty Minerals“ geht, um „Vanilla or Vanillin?“ und um „Plasma Physics“. Vorkenntnisse des Englischen als naturwissenschaftliche Fach- und Arbeitssprache im Labor sind nicht notwendig, alles wird erklärt und man lernt die Begriffe in Experimenten und praktischen Anwendungen einfach spielend kennen. Das Besondere: Alle begleitenden Texte, Diagramme und Tabellen, mit denen die Schüler arbeiten, sind "authentisch" (stammen direkt aus der Forschung).

Warum Englisch? Es ist die internationale, allgemeine Wissenschaftssprache und in einem späteren naturwissenschaftlichen Studium unumgänglich. Die Schülerinnen und Schüler können hier bereits Erfahrungen sammeln für Studium und Beruf, zudem bereichern die bilingualen Projekte auch den Fremdsprachenunterricht in der Schule – wie von der Kultusministerkonferenz (KMK) empfohlen.

Die Projekte sind sowohl fach- als auch fremdsprachendidaktisch für die Schüler aufbereitet. Die naturwissenschaftlichen Fakultäten arbeiten dabei eng mit der Anglistik zusammen.

Der Mehrwert der bilingualen Projekte gegenüber ihrer deutschen Versionen liegt vor allem darin, dass die Schüler sich intensiv und gleich mit mehreren Sinnen sowohl mit dem thematischen Gegenstand als auch mit der Fremdsprache beschäftigen. So nehmen sie zunächst an einer einführenden, kurzen Vorlesung teil, lösen schriftliche wie mündliche Aufgaben, arbeiten mit PowerPoint und Word sowie mit den Online-Wörterbüchern leo.org und dict.cc, sie stellen ihre Ergebnisse schließlich auf Englisch vor. Vor allem aber experimentieren sie selbstständig – teils frei, teils unter Anleitung. Neben den Online-Wörterbüchern stehen den Schülern eine zweisprachige Vokabelliste mit Fachtermini, eine Equipmentliste mit Bildern sowie englischen und deutschen Fachbegriffen und je ein Fachdidaktiker für Naturwissenschaften und Englisch zur Verfügung.

„Geht nicht“ gibt’s nicht: „Ich versteh doch dann bestimmt kein Wort“, sagt und denkt jedenfalls keine Schülerin und kein Schüler mehr nach einem bilingualen Projekt bei uns. Die ersten Erfahrungen aus den drei englischsprachigen Projekten zeigen, dass es den Teilnehmern sehr leicht fällt, sich auf die Sprache einzulassen. Schon bei der Einführungsvorlesung verstehen sie mehr als ursprünglich erwartet. Spätestens hier fallen alle noch bestehenden Hemmschwellen: Es geht schließlich nicht um grammatikalisch korrekte Sätze und das Analysieren von Texten ...

Angeklickt
Bilinguale Projekte im Schülerlabor:

Discover Plasma Physics »

Fingerprints of Materials »

Vanilla or Vanillin? »

Mighty Minerals »